Kondition
Allgemein gültig beschreibt der Begriff Kondition die motorischen Grundeigenschaften, die als Ausdauer, Kraft, Schnelligkeit und Beweglichkeit definiert sind. Zusammen mit den koordinativen Fähigkeiten bilden sie die Grundlage für die Bewegungsfertigkeiten.
Konditionelles Anforderungsprofil
- Ausdauer - Kraft - Schnelligkeit -Beweglichkeit - Koordination | in Abhängigkeit von Position - Torwart - Verteidiger - Stürmer und vom Niveau - Nachwuchs, Senioren, Liga |
Die eishockeyspezifische Leistungsfähigkeit beschreibt somit die speziellen Anforderungen, an die der Spieler vom Nachwuchsbereich bis in den Hochleistungsbereich herangeführt werden muss, um den gestellten Ansprüchen des Spiels gerecht zu werden.
Dabei muss nachfolgendes in der Leistungsentwicklung berücksichtigt werden:
- das biologische Alter
- den aktuellen Gesundheitszustand
- regelmäßige internistische und orthopädische Untersuchungen
- altersgerechte Trainingsziele und Trainingsmethoden
- altersgerechte Trainingsbelastungen und Trainingsintensitäten
- altersgerechte Trainingsmittel und Trainingsgeräte
- den Persönlichkeitseigenschaften, wie Konzentration, Motivation, Wille etc.
- Qualität immer vor Quantität
Konkrektes konditionelles Anforderungsprofil
- Anzahl der Antritte - Dauer der Antritte (sek.) - Einsatzdauer (sek.) - Spielzeit zwischen den Unterbrechungen (sek.) - Zeit auf der Bank (min.) - Einsätze pro Spiel - Spielzeit (min.) - Verhältnis Aktivität/Regeneration | 5 -7 ca. 2 - 3,5 30 - 60 5 - 30 3 - 5 15 - 25 15 - 25 1 : 5 |
(IIHF 2003, Westerlund/Summanen 2002)
Prozentuale Energiebereitstellung bei typischen Beanspruchungen im Eishockey
Anaerob alaktazik | Anaerob laktazid | Aerob | |
| Antritte | 85% | 10% | 5% |
| 10 sek. Schlittschuhlaufen | 60% | 30% | 10% |
| 30 sek. Aktivität | 15% | 70% | 15% |
1 min. Intermittierend (Antritte, Bogenläufe, Stopps) | 10% | 60% | 30% |
| Erholungsphasen zwischen Einsätzen/Dritteln | 5% | 5% | 90% |
(IIHF 2004b)